Kampot liegt am Fluss Teuk Chhous im Süden Kambodschas, etwa 30 km von der vietnamesischen Grenze entfernt. Ueber ein 5 km langes, versandetes Delta gelangt man suedlich zum Meer. Hier hat mich neben einer Bootstour bei Sunset vor allem der lokale Markt begeistert. Innen herrscht eine unglaubliche Turbulenz und dennoch finden sich Plaetze fuer Ruhe, Mittagessen, ein Schlaefchen und selbstverstaendlich immer ein Schwaetzchen. Der Verkauf liegt ganz in Frauenhand, wenngleich die Maenner es sind, die das Geld dann zur Bank oder wo auch immer hin bringen...
Sonntag, 19. Januar 2014
Sihanoukville
Sihanoukville - die Hafenstadt liegt am Golf von Siam, hier werde ich hoffentlich mein Vietnam Visum bekommen und etwas relaxen. Miete mir ein Fahrrad, denn meine Unterkunft liegt - fast abgelegen wie eine Insel - mehrere kilometer entfernt. Macht aber nichts, im Gegenteil so bleibe ich im Training und am Guesthouse herrscht Idylle pur...
Dienstag, 14. Januar 2014
Visiting Angkor
Angkor tempels
...bestimmt hat jeder schon mal davon gehoert, Angkor Wat und die Tempel drum herum. Dass damals in diesem Gebiet annaehernd 1 Million Menschen gelebt haben und die Tempel, die jeweiligen Mittelpunkte mehrerer Staedte darstellten, war mir so nicht bekannt. Auf jeden Fall hat es Spass gemacht mit dem geliehenen "Singlespeeder" auf diesen antiken Pfaden unterwegs zu sein :-)
...bestimmt hat jeder schon mal davon gehoert, Angkor Wat und die Tempel drum herum. Dass damals in diesem Gebiet annaehernd 1 Million Menschen gelebt haben und die Tempel, die jeweiligen Mittelpunkte mehrerer Staedte darstellten, war mir so nicht bekannt. Auf jeden Fall hat es Spass gemacht mit dem geliehenen "Singlespeeder" auf diesen antiken Pfaden unterwegs zu sein :-)
Der hat mir doch glatt meine Kokosnuss geklaut !
Kambodscha - Siem Reap
Vor Kambodscha war mir etwas mulmig zumute. So viel hatte ich gehoert und gelesen von einem Land, das von Mitte bis Ende der 70er Jahre der brutalen Diktatur der Roten Khmer unterworfen war und kann mich noch erinnern als Jugendliche von Mord- und Totschlag gehoert zu haben in einem Land, das damals so weit weg war und das wohl kaum ein Westeuropaer freiwillig bereist haette. Und heute? Noch immer war meine Vorstellung, in ein Land zu reisen, in welchem das Chaos herrscht und die Menschen vom zurueckliegenden Krieg traumatisiert sind. Zudem naehren Berichte im Internet die Befuerchtung, dass Korruption und Bestechung auf allen Ebenen alltaeglich sind und man als traveller darauf gefasst sein sollte allerzeit und vor allem bei der Einreise auf dem Landweg gegaengelt und abgezockt zu werden. Ein Grund mehr den Flieger zu nehmen. So ersparte ich mir eine erneute 12 stuendige Busfahrt mit ungewissem Ausgang, kam stattdessen nach einem einstuendigen Flug an einem Airport an, dessen Aussenanlage mich an die botanischen Gaerten eines Luxushotels einnern und dessen Gebaeude von aussen gleichermassén fein und einladend wirkten. Am Immigration Point wurden wir Neuankoemmlinge von gutgelaunten officers empfangen, die sich bei der Passrueckgabe einen Spass um die Aussprache der fremden Namen machten und die foreigners in diese Spaesse mit einbezogen. Herrlich, der "Wolfgang", wer, ausser uns Deutschen kann eigentlich diesen Namen aussprechen? Sehr lustige, kurzweilige Veranstaltung, die Abfertigung am Siem Reap Airport. Noch nie wurde ich bei einer Immigration derart herzlich und froehlich begruesst. Als mich der officer, der mir meinen Pass mit Visum in die Hand drueckte, nicht mit einem normalen "Goodbye", sondern mit HighFive verabschiedet und mir "Enjoy your time in Cambodia" wuenscht ist mir klar, dass es hoechste Zeit ist, alle Voreingenommmenheiten erst mal ganz schnell zu vergessen. Ich freue mich auf Cambodia !
Siem Reap Angkor School's timetable
Evening class
Siem Reap Old Market
Fish from Tonle Sap
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